BEGiNE - Treffpunkt & Kultur für Frauen seit 1986!

Willkommen auf der Website von BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen!

Die BEGiNE bietet ein buntes Kulturprogramm aus allen Sparten: Konzerte über Klassik und Jazz bis Ethnopop und Chanson, Theater und Kabarettprogrammen. Ebenso finden Vorträge, Lesungen und Diskussionen zu wechselnden Themen statt. Gruppen zu unterschiedlichen Themen und anderen Kreativitäten treffen sich regelmäßig in der BEGiNE.
…und bei Partys und rauschenden Festen wird gefeiert.

Nach dem Angriff auf den CSD in Berlin: Wir sind für Euch da. 🏳️‍🌈

Unsere Gedanken sind bei allen Menschen, die von dem Angriff betroffen sind, sowie bei allen, die Angst, Verletzung, Wut oder Unsicherheit erleben.

Solche Angriffe können auch bei Menschen, die nicht direkt verletzt wurden, starke psychische Belastungen auslösen.

Wenn du Unterstützung brauchst, über deine Erfahrungen sprechen möchtest oder einen geschützten Raum suchst: Unsere Beratung in der BEGiNE steht dir offen.

Wir bieten einen vertraulichen, solidarischen und diskriminierungssensiblen Raum für Frauen*, Lesben, trans*, inter* und queere Menschen, die Unterstützung suchen.

Du musst mit deinen Gedanken und Gefühlen nicht allein bleiben.

📩 Melde dich gerne bei unserer Sozialarbeiterin Amara Vohl für einen Beratungstermin: sozial@begine.de

AKTUELLE Ausstellung in der BEGINE

„Zwischen dem Möglichen und Unmöglichen tanzt das Leben“ mit Bildern von sara reichelt.
Die Ausstellung ist bis Ende September in der BEGiNE zu sehen. 

BEGINE - Newsletter

Um das neueste Begine-Programm rechtzeitig nach Hause zu bekommen, abonniert unseren Newsletter. :) Damit bleibt Ihr immer gut informiert!  Als Newsletter- Abonnentinnen habt Ihr Zugang zu vielen Extras, die ausschließlich in unserem Newsletter stehen. Als erste könnt Ihr einen Blick in das Programm vom übernächsten Monat werfen, von unseren längerfristigen Plänen sowie besonderen Angeboten erfahren, über Kunstausstellungen, Konzerte und andere Aktionen informiert werden.

BEGINE – FrauenKultur, die verbindet!

Das Newsletter-Anmeldeformular findet Ihr HIER

Unsere Öffnungszeiten

Liebe Frauen,

die BEGiNE ist zu unseren üblichen Zeiten geöffnet:
Montag-Freitag ab 17:00 Uhr, Samstag ab 19:00 Uhr und Sonntag laut Programm

Wenn Ihr ein Gruppentreffen stattfinden lassen wollt, ruft uns gern an und / oder bestellt einen Tisch, damit Ihr auch sicher genügend Platz bekommt.

Gern könnt Ihr uns zu den Bürosprechzeiten erreichen:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 14:00-18:00 Uhr 
Telefon: 030 215 14 14 (gehen wir nicht dran, dann auf die Box sprechen, wir rufen schnell zurück) E-Mail: kultur@begine.de  

BERATUNG:
Amara Vohl bietet euch die Möglichkeit für psychosoziale und systemische Beratung an. Sie kann die Beratung vor Ort, online oder telefonisch durchführen.

Beratungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 
9:00-16:00 Uhr 
und nach Vereinbarung telefonisch (auch per WhatsApp & Signal) oder per Mail
Telefon: 01573 7814354 (bei Abwesenheit bitte auf die Mailbox sprechen, ich rufe zeitnah zurück) E-Mail: sozial@begine.de 

Außerdem bieten wir an: Selbsthilfegruppen, Veranstaltungen, Yoga, Qigong & Taiji (bitte im Programm schauen).

Ruft uns an, wir sprechen gern mit euch!

Un­se­re Tipps - für diesen und den nächsten Monat

Das komplette Programm findet ihr unter PROGRAMM.

„Mauerpogo" – Lesung von Sonja M. Schultz mit Gespräch, Video und Musik  (VR)

Die Lesung von Sonja M. Schultz aus ihrem Roman "Mauerpogo" ist für (lesbische) Punkfans ein Muss und ebenso spannend für alle, die sich für DDR-Geschichte interessieren. Die Ich-Erzählerin Jo ist 14 und steht vor dem "großen Geweihe" (Jugendweihe) - an der sie eigentlich gar nicht mitmachen will. Sie wird Punkerin, gründet eine Band, für die sie die Texte schreibt, und in der Ratte rasend schnell Schlagzeug spielt - sie wird ihre erste große Liebe. Dann kommt auch gleich die Stasi auf den Plan. Die Autorin Sonja M. Schultz (aka Kittyhawk) hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht - "Mauerpogo" ist ihr zweiter Roman - und hat dieses Jahr den Anna Seghers-Literaturpreis erhalten. 
Eine Kooperation mit der FrauenLesbenBuchhandlung Berlin

Salsateca meets Dancing Queens

Wir starten mit einer Einführung in Salsa. Neben Salsa und Salsa-Rudea werden wir auch Standard und Discofox spielen, den einen oder anderen Kreistanz oder Linedance … lasst Euch überraschen!

„Klaviatur der Möglichkeiten“ – Lesung mit sara reichelt

sara reichelt liest aus ihrem neuesten Buch Klaviatur der Möglichkeiten.  Kurzgeschichten über queere und nicht-queere Menschen, die an ihre Grenzen stoßen., sich in Grenzsituationen befinden oder die Grenzen des Erlaubten überschreiten. Subtil und tiefgründig geschrieben in einer klaren Sprache. Ideal zum Eintauchen, Mitschwingen und Weiterspinnen.
„Unkonventionelle Erzählungen, frech und tabulos geschrieben, mit Texten, die zum Nachdenken anregen, amüsant, manchmal boshaft, manchmal berührend, und in jedem Fall erfrischend anders.“ (Laura Burgfels)

sara reichelt – queere Schriftstellerin und Bildende Künstlerin - studierte Psychologie, Judaistik und Vergleichende Religionswissenschaft. Von 1991 bis 2013 arbeitete sie an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Wirtschaft als Dozentin/Beraterin in NRW, von 2014 bis 2021 als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache in Berlin. Zugleich veröffentlichte sie seit 1986 Belletristik und Lyrik in Anthologien (z.B. in Herzdame, Kiepenhauer & Witsch), sowie Literaturmagazinen. Außerdem erschienen 13 Bücher, folgende mit lesbischen Hauptfiguren: Alle Zeit mit ihrAuf die lesbische Liebe. Entflammt von ihr, Gefährliche Mietschaft. Regelmäßig stellt sie ihre literarischen Texte im Rahmen von Lesungen (z.B. Lies mich, Leipziger Buchmesse 2015) oder Ausstellungen vor. 2022 beschloss sie, sich voll und ganz dem Schreiben und der Bildenden Kunst zu widmen. 
www.sarareichelt.de (Literatur) 
www.sarareichelt-kunst.de (Bildende Kunst) 

Meet + Greet mit Katharina!

Kennenlernen oder wieder treffen, Austausch und Quatschen – komm(t) vorbei!

75. LESBISCHE AUSLESE - Ein literarisches Quartett

Genüsslich werden lesbische, feministische und queere Bücher bejubelt oder niedergemacht, verrissen oder eine gute Seite dran gelassen. Dabei darf gedacht und gelacht werden.

Mit dabei sind:
Laura Méritt (Sexpertin & Kommunikationswissenschaftlerin)
Katrin Raum (Supervision & Therapie)
Die Gäst*innen: Susanne Matthiessen, Journalistin und Autorin, Miku Sophie Kühmel, Schriftstellerin (z.B. Hannah), Els Buschheuer, Schriftsteller*in (z.B. ex@frau), und Monica Tschanz von der FrauenLesbenBuchhandlung Berlin. 

Die Bücher:
Cynthia Erivo, Mehr als Genug
Emma Kausc, Handlungsstörung
Sandi Toksvig, Dorothy will bleiben
Karin Dauenheimer/Teresa Tammer, Lesbische Selbstbehauptung in der DDR

Offen für FLINTA

© Foto: Polly Fannlaf

 

Starke Frauen im Kiez. Die Ersten: mutig und radikal. Lesung mit Sibylle NaegeleStarke Frauen im Kiez. Die Ersten: mutig und radikal. Lesung mit Sibylle Naegele

„In diesem Haus wohnten Lina und Theodor Morgenstern, mit Redaktion und Verlag der Deutschen Hausfrauenzeitung. Die Publizistin Lina Morgenstern hat unzählige Frauenprojekte und Vereine angeregt und mitbegründet, wie Berliner Volksküchen, den Kinderschutzverein, erste Kranken- und Pensionskassen. Mit Minna Cauer organisierte sie 1896 den Internationalen Frauenkongress in Berlin, 1897 wurde sie Vorstandsmitglied der Deutschen Friedensgesellschaft.“ Sibylle Nägele erzählt Geschichten aus der Potsdamer Straße und Umgebung aus der Zeit, als hier ein frühes Zentrum der Frauenbewegung war. Hedwig Dohm, Jenny Hirsch, Lina Morgenstern, Minna Cauer und viele radikale Feministinnen brachten ihre Power und ihr Wissen ein und die Frauenbewegung tatkräftig voran. Hier wurde der erste Internationale Frauenkongress geplant. Zwischen Tiergartenviertel und Kleistpark gründeten sich Frauenclubs, Schulen und Vereine. 

Frauen konnten im Viertel Kunst und Musik studieren, es gab Ateliers und Ausstellungen von Künstlerinnen. Helene Lange, Alice Salomon, Maria Leo unterrichteten Mädchen und Frauen und setzten sich für Ausbildung und Absicherung von Lehrerinnen ein. Im Quartier lebten und arbeiteten Schriftstellerinnen, Übersetzerinnen, Publizistinnen, Wissenschaftlerinnen, Ärztinnen. Auch eine frühe Frauenklinik weiblicher Ärzte war in Schöneberg ansässig.

Sibylle Nägele ist Autorin, Dozentin, Redakteurin und Kulturmanagerin. Zusammen mit Joy Markert schrieb sie das Buch „Die Potsdamer Straße. Geschichten, Mythen und Metamorphosen“ und gründete den Literatur-Salon Potsdamer Straße, der die Geschichte der Straße und Umgebung erzählt und interessante Persönlichkeiten vorstellt.

© Foto: Gerhard Haug, Berlin

Party - Die Pop-Perlen der Tangoschlampe

Andrea legt auf:
Bekanntes und Unbekanntes, Neues und Altes aus aller Welt und immer gut tanzbar.

Wochenend-Kurs Standard/Latein für Anfängerinnen (VR)

Wochenend-Kurs mit Alice!
15.00-17.00 Uhr

Du möchtest gerne Tanzen lernen? Ich, Alice, biete einen Wochenend-Kurs für Anfängerinnen im Standard / Latein an. Ihr könnt alleine oder zu zweit vorbeikommen und die Grundschritte für Rumba, Jive, langsamen Walzer, Tango etc. erlernen. Bitte meldet euch verbindlich unter der E-Mail-Adresse an: starteTanzen@web.de.

Wochenend-Kurs Standard/Latein für Anfängerinnen (VR)

Wochenend-Kurs mit Alice!
13.00-15.00 Uhr

Du möchtest gerne Tanzen lernen? Ich, Alice, biete einen Wochenend-Kurs für Anfängerinnen im Standard / Latein an. Ihr könnt alleine oder zu zweit vorbeikommen und die Grundschritte für Rumba, Jive, langsamen Walzer, Tango etc. erlernen. Bitte meldet euch verbindlich unter der E-Mail-Adresse an: starteTanzen@web.de.

Feministische Krabbelgruppe

Frauen mit Babys, aufgepasst:
Warst du früher auch hier in der Kneipe, auf politischen Veranstaltungen oder bei Stammtischen unterwegs? Jetzt bist du wegen deines Nachwuchses erst mal eher tagsüber auf Trab und suchst trotzdem – oder gerade deshalb – feministischen  Austausch und Anschluss im Rahmen einer feministischen Krabbelgruppe? Also eine Win-win-Situation für dein Baby und dich!

Wenn du Lust hast auf Austausch über Mutterschaft – ob lesbisch oder hetero, solo oder verpartnert, getrennt- oder alleinerziehend – bist du goldrichtig in der feministischen Krabbelgruppe der Begine.

Anmeldung & Kontakt: Amara Vohl, 01573 7814354 oder sozial@begine.de

Ukulele-Workshop „Champs Elysées“ - für Anfängerinnen und mit Vorkenntnissen (VR)

Mit Marion Schmidt und Monika Saße, den „MoMaS Berlin“

Ukulelespielen bringt Spaß! Mit anderen zusammen Singen und Spielen bringt noch mehr Spaß! Wenn Du noch keine Ukulele hast, kannst Du zum Schnuppern eine bei uns ausleihen. Mit Vorkenntnissen heißt: Du kannst die Akkorde C/C7/Am/F/G/G7 spielen. 

Anfängerinnen 16:15 - 17:00 Uhr
mit Vorkenntnissen 17:45 - 19:15 Uhr

Bitte melde Dich an: momas@musicadanza.de
www.musicadanza.de

Bewegung und Tanz für Frauen: eine Begegnung mit sich selbst und anderen (VR)

14.00-15.30 Uhr 
Bewegung und Tanz können Wege sein, um in Verbindung mit uns selbst und anderen zu kommen, um zu Entspannung, Erdung und Achtsamkeit zu gelangen. Dabei können wir auch Alt-Bekanntem, genauso wie ganz Neuem oder aber bloß Vergessenem begegnen. Als Leiterin für heilpädagogischen Tanz und integrative Tanztherapeutin in Ausbildung möchte ich gemeinsam mit euch diese Wege erforschen und einen Raum bieten, euch selbst zu begegnen. Herzlich lade ich Euch dazu ein! Ich, Lena, bin Mitarbeiterin im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark (Träger Pestalozzi-Fröbel-Haus). Und befindet sich parallel in der Ausbildung zur integrativen Tanztherapeutin (absolvierte Leiterin für heilpädagogischen Tanz) und möchte die wunderbaren Möglichkeiten von Tanz und Bewegung im Rahmen meiner Tätigkeit in Stadtteilarbeit mit Anderen teilen. Lena lädt Euch herzlich zu diesem „Schnuppertermin“ ein (6teiliger Kurs folgt ab Oktober). 
Infos & Anmeldung: Mobil: +49 (0) 151 188 531 78 E-Mail: lena.kriege@pfh-berlin.de
Ein Kooperationsangebot mit dem Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark.

„Weltenwechsel“ - Literaturcafé mit Marion Kraft

Im ersten Roman von Marion Kraft geht es um eine Kindheit und Jugend im Nachkriegsdeutschland, die so in einem Roman noch nicht erzählt wurde. Julia erlebt Armut, Ausgrenzung und Rassismus, aber auch die Stärke von Frauen verschiedener Generationen und von Menschen, die nicht den Erwartungen an Normalität entsprechen und sich solidarisch auch um andere kümmern. Auf ihrem Lebensweg, für den es keine Vorbilder gibt, entwickelt sich Julia zu einer selbstsicheren jungen Frau. Ein Roman, der uns die Geschichte der "Kinder der Befreiung" näher bringt und das Nachdenken über unterschiedliche Lebenswege anregt - und dies in einer fein schwingenden Leichtigkeit trotz der schweren Lebensrealitäten. Marion Kraft hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, darunter ein Sachbuch, ebenfalls zum Thema Kinder von Schwarzen GIs in Deutschland. Sowie ein Bericht über ihre Zusammenarbeit mit Audre Lorde, von der sie auch einige Bücher ins Deutsche übersetzt hat. Marion Kraft ist eine der wichtigen Figuren bei der Entstehung der afrodeutschen (Frauen-) Bewegung in den 1980er Jahren - auch darum soll es bei der Buchvorstellung gehen. 

Aus der Rezension von Hadija Haruna-Oelker zum Roman "Weltenwechsel": »Überleben, Verantwortung und Emanzipation. Dieser Roman ist eine mitreißende Geschichte voller Sachkenntnis, die uns Deutschland nach 1945 aus Schwarzer Perspektive erzählt. Leicht und doch verletzlich lässt sich die Schwere dieser Zeit im Leben der drei Frauen aus drei Generationen ablesen. Ihre Beziehung zwischen Tradition und neuer Zeit. Dieses Buch füllt eine Leerstelle, schafft Verbindungen und arbeitet. 
Eine Kooperationsveranstaltung mit der FrauenLesbenBuchhandlng Berlin.

Wut als Kraft der Veränderung – Yoga-Workshop für Empowerment (VR)

17:00 bis 18:30 Uhr

Wut ist ein kraftvolles Gefühl – und oft eines, das wir gelernt haben zu unterdrücken, zu kontrollieren oder gegen uns selbst zu richten. Dabei zeigt sie uns sehr genau, wo unsere Grenzen verletzt werden, wo Ungerechtigkeit geschieht und wo Veränderung möglich ist. In diesem Yin- & Yang-Yoga-Workshop erforschen wir Wut als lebendige, körperliche Energie. Im Yang-Teil werden wir sie aktivieren, spüren, geben ihr Ausdruck und Raum – ohne sie gegen andere zu richten, sondern als Quelle für Kraft und Präsenz. Im Yin-Teil geht es um Integration. Wir kommen zur Ruhe und ermöglichen, dass das Erlebte im Körper ankommen darf. Wut wird nicht verdrängt, aber auch nicht ausagiert – sie darf gehalten, verstanden und integriert werden. Der Workshop lädt dazu ein, einen neuen, konstruktiven Umgang mit Wut zu entwickeln: als persönliche Ressource und gleichzeitig als mögliche Kraft für Veränderung – im eigenen Leben und im größeren gesellschaftlichen Kontext. Besonders für Menschen, die gelernt haben, ihre Wut zu unterdrücken, kann dies ein Raum sein, um wieder Zugang zu dieser wichtigen Energie zu finden. Es sind keine Vorerfahrungen im Yoga nötig – nur die Bereitschaft, dich auf deinen Körper, deine Gefühle und neue Erfahrungen einzulassen. 

Infos & Anmeldung: Amara Vohl, sozial@begine.de oder 01573 781 43 54

Selbsthilfegruppe für feministische, queere FLINTA mit Post-COVID und ME/CFS (VR)

Neu ab September! 11:00 bis 12:00 Uhr

Du lebst mit Post-COVID oder ME/CFS und wünschst dir einen geschützten Raum für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung? Dann bist du herzlich eingeladen. Unsere Gruppe richtet sich an feministische, queere FLINTA, die ihre Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam Wege im Umgang mit Krankheit, Alltag und gesellschaftlichen Herausforderungen finden möchten. 
Infos & Anmeldung: Amara Vohl, sozial@begine.de oder 01573 781 43 54 

Achtung Tag und Zeit soll nach dem ersten Treffen gemeinsam besprochen werden! Rahmen: Dauer: 60 Minuten; einmal im Monat; Erstes Treffen vor Ort in der BEGiNE, danach abwechselnd vor Ort und ONLINE über Zoom

Party She is D.I.S.C.O. …

20:00 bis 1:00 Uhr

Andrea spielt die Discoperlen der 70er und 80er Jahre

Anders, aber nicht vorbei - ein Filmabend mit Uschi Bökesch

Im ersten Film (12 Min.) sind Frauenbands zu sehen und zu hören, die gefilmt von Jutta Güldenpfennig in den 80er Jahren aus dem Frauenmusikzentrum Lärm und Lust in Kreuzberg hervorgegangen sind. Im zweiten Film „Das Blaue Wunder“ (47 Min.) zeigt Uschi im Interview mit Freundinnen und Betroffenen in elf Kapiteln ihren Alltag, die Folgen und ihren Umgang mit ihrer Erkrankung an Multiple Sklerose. In allen Facetten und mit einem Augenzwinkern gibt sie tiefe Einblicke in ihr Leben mit der Krankheit.

Sing Your Soul – Singworkshop mit Reina Berger (VR)

12:00 bis 16:00 Uhr

Singen weckt Lebensfreude und eine tiefere Verbindung zu unseren Gefühlen und der eigenen Intuition. Ohne begrenzende Vorstellungen "perfekt" oder schön" singen zu müssen, lernen wir uns im freien Tönen und Singen zu entdecken und unsere Kreativität aus dem Moment heraus freier und spielerischer zu entfalten. Mit vertieftem Atem tauchen wir beim gemeinsamen Singen von Mantren und einfachen spirituellen Liedern in ein verbundenes, lebendiges Miteinander ein. Sanfte Klänge führen uns nach Innen und lassen uns tiefer entspannen. Keine Vorkenntnisse erforderlich! 

Infos & Anmeldung: Reina Berger (Harmonium, Gesang, Klangpercussion, https://reina-berger.de), info@reina-berger.de, 0160-3006340.

Literaturcafé: „Artemisia Gentileschi und Der Zorn der Frauen.“ Romanbiografie. Lesung mit Gabriela Jaskulla.

Sie war ein Star – und sie war gezeichnet von einer Gewalt, die ihr Leben früh aus der Bahn warf. Artemisia Gentileschi, geboren 1593 in Rom, fiel schon in jungen Jahren als außergewöhnlich begabte Malerin auf. Mit siebzehn wurde sie von ihrem Lehrer vergewaltigt; der folgende Prozess machte nicht nur die Tat öffentlich, sondern auch sie selbst zum Gegenstand von Prüfung, Misstrauen und Demütigung. Danach wurde sie zwangsverheiratet und musste Rom verlassen. Doch aus dieser Erfahrung erwuchs kein Schweigen. Gentileschi malte weiter – mit einer Dringlichkeit, in der Verletzung, Zorn und der Wille zur Selbstbehauptung spürbar bleiben. Auch spätere Erschütterungen wie Vulkanausbrüche, Pleiten und die Pest brachen sie nicht. Sie etablierte sich als Malerin, wurde als erste Frau an der Akademie in Florenz aufgenommen und kehrte schließlich im Triumph nach Rom zurück. Sie erhielt Aufträge vom Papst und vom Hochadel und führte bis zu ihrem Tod eine eigene Werkstatt. Ihre Bilder sind keine braven Stillleben, keine artigen Porträts; sie sprechen von Kraft und Rache, von Stolz, Rebellion und dem Versuch, die eigene Geschichte nicht anderen zu überlassen. Selbstbewusst forderte sie für ihre Kunst denselben Platz und denselben Preis wie ihr Zeitgenosse Velázquez.

Gabriela Jaskulla folgt in dieser Romanbiografie dem Weg der einzigartigen Künstlerin von Rom über Florenz und Venedig bis nach London und Neapel. Sie zeichnet das Leben einer Frau, die Gewalt erfahren hatte und dennoch eine eigene Stimme fand – mutig, verletzlich, zornig und kraftvoll. Insel Verlag.

Gabriela Jaskulla wurde 1962 in Franken geboren, wuchs in Hessen auf, lebte in Spanien, liebt Hamburg, kleinere Inseln und lebt heute bei Berlin. Sie ist Kunsthistorikerin und Journalistin, arbeitete 17 Jahre für den Rundfunk und lehrt Journalismus und Interkulturelle Kommunikation an einer Fachhochschule in Berlin.